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Mittwoch, 14. November 2018

shpock.com

5 Karten für das Radeberger Biertheater "Der Schwipsbogen 3 … alle Details findest du in der Flohmarkt-App Shpock – hier klicken! Preis: € 50.00

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https://www.shpock.com/i/W8ypMXyUvWHzMqC2/?lft&fbclid=IwAR1DUor2r7K-AezTQKW2ljSXCZm_gOeT1W0xRsUYciT7aVC0DgTHd9qJFxk

Freitag, 28. September 2018

RESTKARTENALARM 📢📢📢
für Freitag 20 Uhr sowie Samstag 15 & 20 Uhr
Tickets & Infos unter 03528 / 48 70 70 oder einfach an die Abendkasse kommen ab 18:30 Uhr am Freitag oder ab 14 Uhr am Samstag - schnell sein 🏃‍♂️🏃‍♂️

Donnerstag, 13. September 2018

Der Böttcher in Action

Donnerstag, 13. September 2018

Gleich geht's los wir starten in die 17. Spielzeit - wir freuen uns auf viele schöne Stunden mit euch...

Dienstag, 4. September 2018

sz-online.de

Das Radeberger Biertheater hat seine Stücke für diese Saison vorgestellt. Am 13. September hat „Malzau, deine Kursachsen“ Premiere.

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http://www.sz-online.de/nachrichten/grosse-plaene-mit-dem-fichtensumpf-4007487.html

Dienstag, 01. November

Berührte Biertheater-Spaßmacher

Die Comedy-Bühne unterstützt in Dresden ein ganz besonderes Theater. Eines, das Behinderte und Nichtbehinderte vereint.

Er musste zwischendurch öfter mal kräftig durchatmen. „Das hat mich wirklich tief berührt“, sagt Holger Blum. Der Hauptakteur und Stückeschreiber des Radeberger Biertheaters ist ja auf der Bühne stets in der Rolle „des Lustigen“ zu erleben; „aber natürlich weiß ich, dass das Leben nicht für alle immer nur witzig ist“, macht er klar. 

Umso begeisterter war er nun, als er die Aufführung des „Clubs der andersbegabten Bürger“ im Kleinen Haus in Dresden erlebte. Einer Theatergruppe, die behinderte und nichtbehinderte Schauspiel-Laien zusammenbringt. Also genau das, was das sperrige Wort Inklusion meint. „Wenn man in die Gesichter schaut, diese Spielfreude, diese Tiefe und Ehrlichkeit“, ist Holger Blum anzumerken, wie sehr ihn die Aufführung bewegt. „Eine einzigartige Leistung – und man sieht, was vermeintlich Behinderte, in der Lage zu leisten sind!“ 

Verein wurde gegründet

Und so wischte sich Holger Blum dann auch die eine oder andere Träne aus den Augen, als er gemeinsam mit Biertheater-Geschäftsführer Jens Richter auf die Bühne ging, um die Schauspieler zu überraschen. Denn Jens Richter hatte einen Spenden-Scheck dabei. Das Biertheater unterstützt die Theatergruppe mit 1 000 Euro. Was unglaublich wichtig ist, wie Jacqueline Hamann deutlich macht. Die Theaterpädagogin leitet gemeinsam mit ihrer Kollegin Silke Struck das Projekt, „und wir werden vom Sozialministerium finanziell unterstützt, müssen aber auch einen Eigenanteil aufbringen“. Ein Großteil davon stammt von den Familien der Akteure und von Kulturpaten, die ein Jahr lang eine Patenschaft übernehmen. Um Spenden annehmen zu können, wurde extra ein Verein gegründet, der farbwerk e.V. „Und natürlich sind solche großen Spenden wie die vom Radeberger Biertheater wirklich wunderbar“, freut sich Jacqueline Hamann. 

Biertheater-Chef Jens Richter hat vor einem Jahr zum ersten Mal eine Aufführung erlebt. „Ein Freund, dessen Sohn behindert ist und mitspielt, hat mich mitgenommen – und es hat mich sehr beeindruckt“, erinnert er sich. Auch, weil bei den Mitspielern eine Entwicklung deutlich wird. Sie werden selbstbewusster, auch selbstständiger. 

Stück wächst bei den Proben

Ein Jahr lang proben die Akteure einmal wöchentlich. Sie erarbeiten sich das Stück, was kein „vorgefertigtes“ Theaterstück ist, sondern es wächst während der Proben. Die Mitspieler bringen dabei ihre eigenen Erfahrungen ein, erzählen auf der Bühne also auch sehr viel von sich selbst. „Glück“ war das diesjährige Thema. Und vor allem die Frage: Was macht einen Menschen glücklich? Es ist bewegend, wenn die Spieler dann vermeintlich banale Dinge als Antworten in den Raum stellen. Eine Umarmung. Aufmerksamkeit. Ein Kuss. Verwehren die „Normalen“ den „Anderen“ solche Dinge? Das Stück macht nachdenklich. Und die Akteure scheuen sich auch nicht, mutig Aktuelles anzusprechen, das sie bewegt. Denn weil sie immer montags proben, kommen sie auf dem Nachhauseweg regelmäßig mit Pegida in Berührung. Und offenbar macht es ihnen Angst, wenn dort nach Ausgrenzung gerufen wird. Auch das sagen sie deutlich – wissen sie doch am besten, was Ausgrenzung bedeutet … 

Und vielleicht wird ja sogar noch mehr aus diesem Besuch des Biertheaters beim „Club der andersbegabten Bürger“?

Text/ Foto Jens Fritzsche

Donnerstag, 01. September

Feuerwehrdeutsch im Biertheater

Im neuen Stück dreht sich alles um ein Jubiläum. Dass auch die Floriansjünger der Bierstadt feiern, ist dabei kein Zufall.

Feuerwehrdeutsch, sagt Holger Blum, sei fast so etwas wie eine eigene Sprache. „Eine Fremdsprache“, schiebt der Hauptakteur aus dem Radeberger Biertheater dann gleich noch nach. Und eine Sprache, die Holger Blum und seine Schauspieler-Kollegen für das neue Stück „Malzau läuft heiß“ derzeit lernen müssen. Denn im Schwank, der am 22. September im Biertheater Premiere feiern wird, dreht sich alles ums Jubiläum der Feuerwehr des Biertheater-Örtchens Malzau. Die Wehr wird nämlich 145. Zufall, dass auch Radebergs Feuerwehr genau dieses Jubiläum am kommenden Sonnabend einen ganzen Tag lang feiern wird? „Nein, kein Zufall“, so Holger Blum. Denn die Biertheater-Macher waren in den vergangenen Wochen regelmäßig bei der Radeberger Feuerwehr, „um die Fremdsprache zu lernen…“ Heißt, um sich in all die typischen Begriffe einweihen zu lassen. „Jetzt stimmt alles“, freut sich auch Radebergs Feuerwehrchef Frank Höhme. Der übrigens mit der kompletten Wehr zur Generalprobe eingeladen ist. „Da werden wir quasi prüfen, ob sie alles ordentlich gelernt haben“, sagt der Feuerwehrchef augenzwinkernd. Und verrät, dass es zur Premiere eine Überraschung geben wird, „die ich aber noch nicht verraten darf“. Aha. 

Jedenfalls scheint das Biertheater mit dem Thema des neuen Stücks den Nerv der sächsischen Feuerwehrleute getroffen zu haben. Denn wie es heißt, kommen derzeit jede Menge Anfragen von Feuerwehren aus allen Regionen des Freistaats, die unbedingt noch Karten für die begehrten Aufführungen im Radeberger Kaiserhof-Saal haben wollen. Na dann: Beeilung. Aber das können Feuerwehrleute ja sozusagen von Berufswegen … 


Text: Jens Fritzsche Foto: Thorsten Eckert

 

 

Dienstag, 15. März

Das Biertheater grillt jetzt live

Das neue Stück „Laubenpieper“ feiert Premiere. Und begeistert nicht nur Gärtner!

 

Kleingärtner sind sehr spezielle Typen. Zumindest die beiden, die Biertheater-Autor Peter Flache in seinem neuen Streich „Laubenpieper“ gemeinsam mit Radio-Ulknudel Thomas Böttcher auf die Biertheater-Bühne bringt. Flache verlegt die große Welt mit all ihrem Ärger in den Kleingarten – und natürlich geht es in diesem flotten Duett übern Gartenzaun auch ums sorgenreiche Versorgungswerk Ehe. Aus Sicht der Männer jedenfalls. Denn Frauen spielen diesmal zwar eine Rolle, aber nicht mit. 

Doch zurück zu den speziellen Typen: Peter Flache – als Gärtner Steffen Eggert – redet zunächst mal mit seinem „Hasi“. So nennt er seine Frau, die im Bungalow hockt und sich nicht mal mit frischem Kaffee unterm Apfelbaum zwischens Freiluft-Gemüse locken lässt. Während plötzlich ein neuer Gartennachbar (Thomas Böttcher) auftaucht, der bei seiner Mutti in der August-Bebel-Straße in Döbeln ausgezogen ist und das als größte Lebensleistung in jeden Lebenslauf tippt. Der Neue hinterm Gartenzaun ist zudem ein wahrer Künstler in Sachen Landschaftsgestaltung. Zwar weniger im privaten Grünland, als vielmehr auf der Modelleisenbahnplatte. „Bei Piko gibt’s jetzt sogar Windräder“, schwärmt er, während ihm sein Nachbar Nachhilfe zum Thema grenzziehender Gartenzaun erteilt. 

 

Hobbygärtner jagt Nackschnecken

 

Da treffen auf der mehr oder weniger blühenden Scholle jedenfalls zwei aufeinander, die sich nicht gesucht – und trotzdem gefunden haben. Denn im Laufe der Zeit werden sie sich dann doch irgendwie sympathisch. Also Happy-End am Gartenzaun? Na, ganz so einfach macht es Autor Peter Flache sich und seinem genialen Spielpartner Böttcher dann doch nicht. Da tröpfelt zunächst noch jede Menge Wasser in die Gießkanne und es müssen etliche Möhren geerntet werden – und das Publikum kann sich dabei über jede Menge gut gesäter und kräftig gegossener Pointen ausschütten. „Ich habe hier schließlich nicht umsonst jahrelang Nacktschnecken gejagt“, trompetet Ober-Gärtner Eggert in Richtung der Trocken-Savanne seines Gartenzaun-Nebenmanns. Der wiederum kontert mit einer furiosen, minutenlangen Dauer-Quasselei, bei der dem Publikum nicht nur vor Lachen der Atem wegbleibt, sondern auch vor Angst, Böttcher müsse doch nun endlich mal Luft holen! Es zeigt sich, dass Thomas Böttcher ein wirkliches Natur-Talent ist – was diesmal nicht aufs Gärtnerische abzielt, sondern aufs schauspielerische Können. 

 

Und dann steuert das Stück auf seinen fulminanten Höhepunkt zu, bei dem sogar eine Abrissbirne über die Bühne schwingt. Und die Frage gestellt wird, ob es in diesem Garten vielleicht doch mehr Bodenschätze gibt als nur Möhren. Oder doch nicht? Oder doch? Dieses Geheimnis soll an dieser Stelle aber noch nicht geerntet werden. Wobei der neue Schwank auch mit jeder Menge augenzwinkernder Regie-Ideen punktet. Regie führt Ulrich Schwarz, der ja schon einige Biertheater-Stücke mit seinen Einfällen bepflanzte. Herrlich zum Beispiel, die zahlreichen schauspielerischen Anspielungen. Da kann das Publikum in Peter Flache kurz mal den französischen Aufgeregt-Kasper Louis de Funes erkennen oder in Böttcher den Humor-Sachsen Eberhard Cohrs. Und auch die Bürokratie bekommt kräftig was auf die Mohrrübe: Wirklich grandios, wie die beiden im Stile des unvergessen-genialen Comedy-Duos Herricht & Preil den Besuch im Amt nachspielen, um einen Brunnen zu beantragen. 

Wundervolle Musik

In jedem Fall hörenswert auch die Musik, die vom Biertheater-Akteur und diplomierten Jazzer Hans-Jörg Hombsch stammt. Wunderbar vielseitig und immer mit der jeweiligen Szene verwurzelt: vom Country über Comedian Harmonists, bis hin zu Swing und Pop. Musikalischer Dünger für Flaches treffsichere Liedtexte. 

 

Ach, und unbedingt zu erwähnen: Es wird live gegrillt auf der Bühne! Bratwurstduft im Biertheater – das macht Appetit; nur schade, dass auf der Abendkarte keine Bratwurst steht … Aber das ist auch schon die einzige „Kritik“ an diesem Biertheater-Gartenkunst-Werk!     

 

Von Jens Fritzsche

Donnerstag, 03. September

Drei Premieren im Biertheater

Die neue Spielzeit beginnt am 24. September. Der Kartenvorverkauf läuft auf Hochtouren.

Das Wort „Restkarten“ ist längst Bestandteil des aktuellen Spielplans für das Radeberger Biertheater geworden. Denn obwohl die neue Saison erst am 24. September mit der Premiere des neuen Stücks aus der Feder von Biertheater-Hauptdarsteller und Autor Peter Flache „Malzau im Rausch“ startet, gibt es für viele Vorstellungen nur noch Restkarten. Etliche Abende – vor allem in der Weihnachtszeit mit dem neuen zweiten Teil des weihnachtlichen Kassenschlagers „Der Schwipsbogen“ – sind gar längst ausverkauft …

 

Doch nicht nur „Malzau im Rausch“ (für das jetzt die Proben begonnen haben) mit einer Fortsetzung der beliebten Familien-Saga um die Backentals im Biertheater-Örtchen Malzau und der „Schwipsbogen“ aus der Feder von Holger Blum werden in dieser Saison Premiere feiern. Auch ein drittes Stück kommt neu in den Spielplan: „Die Laubenpieper“ nämlich, ein Schwank über den Gartenzaun sozusagen. Und an besagtem Zaun werden sich Peter Flache und die bekannte Radio-Ulknudel Thomas Böttcher treffen. Böttcher – bestens bekannt als Teil des grandiosen Radio-Morgen-Duos Böttcher & Fischer – wird dabei auch im zweiten Teil des „Schwipsbogens“ im Dezember wieder mit auf der Biertheater-Bühne stehen. Der erste Teil hatte ja in den vergangenen drei Spielzeiten kräftig für Furore gesorgt, „doch nun wurde es einfach Zeit, einen zweiten Teil folgen zu lassen“, ist Holger Blum überzeugt – der ja nicht nur Biertheater-Schauspieler und Autor ist, sondern bekanntlich auch Teil des fast schon legendären Musik-Comedy-Duos „Bierhähne“. Und auch die Bierhähne werden in dieser Saison wieder kräftig mitmischen – mit ihrem abendfüllenden Programm „Best of Bierhähne“ sowie natürlich allabendlich zum Abschluss der Biertheater-Aufführungen.

 

Ein rappelvolles Programm

 

Zu diesen Aufführungen gehört dabei auch das Stück „Mein Mann ist mein Problem“. Das hatte ja kurz vorm Ende der vergangenen Spielzeit eine wirklich umjubelte Premiere gefeiert – und wird nun regelmäßig mit auf dem Spielplan stehen. Auch das ist ein Stück von Holger Blum. Der ist auch mit seinem Soloprojekt „Nieten in Nadelstreifen“ im Rahmen der Gastspielreihe „Kunst beim Bier“ zu erleben. In der werden dabei auch so prominente Comedy-Namen wie Gernot Hassknecht oder Katrin Weber auftauchen. Und auch spannende Musikprojekte sind zu erleben: Schon vorm Saisonstart am 18. September Liebesfräulein mit „Grillgeschichten“, Peter Flache und seine Band mit „Besser so, als gar ni!“ oder auch Claudia Gräf und Bürge Terlan mit „Das Leben ist ein Lied“. Und nicht zuletzt wird auch Biertheater-Akteur Jens Albrecht mit seiner Figur „Ingeborg“ gleich zwei Mal in der Gastspielreihe präsent sein.

 

Ein rappelvolles Programm – und ein spannendes noch dazu.

 

Von Jens Fritzsche (SZ vom 02.09.2015), Foto: Willem gr. Darrelmann

Montag, 12. November 2018

Cavewoman

CAVEWOMAN
Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners
Sex, Lügen & Lippenstifte! In dieser fulminanten Solo-Show rechnet CAVEWOMAN Heike mit den selbsternannten "Herren der Schöpfung" ab. Mal mit der groben Steinzeitkeule, mal mit den spitzen, perfekt gepflegten Nägeln einer modernen Höhlenfrau aber immer treffend und zum Brüllen komisch!

Doch keine Sorge: CAVEWOMAN ist kein feministischer Großangriff auf die gemeine Spezies Mann. Freuen Sie sich vielmehr auf einen vergnüglichen Blick auf das Zusammenleben zweier unterschiedlicher Wesen, die sich einen Planeten, eine Stadt und das Schlimmste: EINE WOHNUNG teilen müssen!

Hierzulande haben mehr als 500.000 Zuschauer in weit über 1.500 Shows und etwa 50 verschiedenen Spielorten das Stück gesehen.
Damit gehört CAVEWOMAN zu den erfolgreichsten One-Woman-Shows überhaupt und feiert zunehmend auch internationale Erfolge.

Samstag, 15. September 2018

tag24.de

Das Radeberger Biertheater feierte Premiere von Malzau, deine Kursachsen. Mit dabei war Moderator Thomas Böttcher, der mit grüner Perücke auftrat.

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https://www.tag24.de/nachrichten/radeberger-biertheater-neues-lustspiel-thomas-boettcher-malzau-deine-kursachsen-moderator-782022

Donnerstag, 13. September 2018

🙈🙈 Wer ist denn das?? Kommt vorbei und seht selbst... 😁😁

Dienstag, 11. September 2018

tag24.de

Eine Schnaps-Brenn-Anlage für das Radeberger Biertheater.

Geteilter Link:
https://www.tag24.de/nachrichten/radeberg-boettcher-kommt-mit-schnaps-brennerei-ins-biertheater-763010

Samstag, 23. Juni 2018

Ein letztes Mal unser Finale von Malzau braut sich... Wir wünschen euch einen tollen Sommer... Bis September dann sind wir wieder da...

Freitag, 21. Oktober

Im Biertheater wird es wieder feucht und fröhlich.

Nicht mehr lange, dann wird das Radeberger Biertheater wieder zum Schwimmbad. Denn ab 24. November läuft hier wieder bis kurz vor Silvester das beliebte Weihnachtsstück „Der Schwipsbogen – Teil 2“ und damit gehen die Akteure baden. 

Allerdings nicht etwa sprichwörtlich; denn die Tickets für die Vorstellungen sind so gefragt, dass man im Biertheater schon darüber nachdenkt, ob man das Stück wegen der großen Nachfrage unter Umständen auch im kommenden Jahr zeigen wird. Aber entschieden ist das noch nicht, deshalb sollten sich die Fans möglichst schnell die noch verbliebenen freien Plätze bis Jahresende sichern! 

Doch zurück zum Baden. Das jedenfalls gehen die Akteure, wenn sie als Bewohner eines Altenheims regelmäßig im Schwimmbecken mit Poolnudel auf- und abtauchen. Sehr zum Gaudi der Zuschauer. Wie überhaupt auch diesmal wieder eine Menge liebenswert skurriler Typen im von Autor und Hauptakteur Holger Blum verfassten Stück zu erleben sind. Besonders ins Herz geschlossen hatten die Fans im vergangenen Jahr ja Radio-Ulknudel Thomas Böttcher, der auch diesmal wieder einen älteren Herren mimt, der sich für Elvis hält. „Hält? Ich bin Elvis“, macht er dann natürlich auch regelmäßig klar. Und bei allem Spaß und allem sprichwörtlichen Zucker, den die Akteure ihren komödiantischen Affen wieder geben werden – das Weihnachtsgefühl kommt dennoch nicht zu kurz. Wofür natürlich auch wieder das Team um Kaiserhof-Küchenchef Thomas Michael kräftig mit sorgen wird – denn zu den Schwipsbogen-Abenden gehört auch ein weihnachtliches Drei-Gänge-Menü. 

Also, nicht verpassen, wenn das Biertheater in Kürze zum Schwimmbad wird!

Text: Jens Fritzsche  Foto: Torsten Eckert

 

Montag, 22. August

Die Proben haben begonnen

Nach einer langen Sommerpause fiel heute der Startschuss für "Malzau läuft heiß" ein Stück aus der Feder von Thomas Rauch. Der künstlerische Leiter, Peter Siebecke, und Regisseur Ulli Schwarz eröffneten mit der traditionellen Leseprobe die neue Saison im Radeberger Biertheater. Vier Wochen lang werden wir auf der Bühne im Kaisersaal, die zu einer Feuerwache umgebaut worden ist, schwitzen, lernen, lachen, singen und tanzen, bis es am 22. September heißt. Vorhang auf, für die Premiere von "Malzau läuft heiß"

Freitag, 27. November

Biertheater geht Weihnachten baden

Mit dem zweiten Teil des Erfolgs-Stücks „Der Schwipsbogen“ ist den Machern ein herrliches Stück Volkstheater gelungen. Lustig und doch bitterernst.

 

Eigentlich wollte Holger Blum dieses Stück gar nicht schreiben. Das hatte er jedenfalls bei der Pressekonferenz vorm Start der neuen Biertheater-Saison im September der staunenden Presse verraten. Das Kino war Schuld. Denn dort funktioniere das mit den zweiten oder gar dritten Teilen von Film-Hits meist nie wirklich, ist der Biertheater-Hauptakteur und seit Jahren auch als erfolgreicher Stücke-Schreiber bekannte Holger Blum überzeugt. Und sein Weihnachtsstück vom Schwipsbogen war ja bekanntlich in den vergangenen drei Jahren im Biertheater genau das gewesen; ein echter Hit. Nun also sollte für die aktuelle Saison ein zweiter Teil her. Und nicht auszudenken, hätte Holger Blum tatsächlich stattdessen eine ganz andere Geschichte geschrieben! Seit Donnerstagabend – da feierte nun der zweite Teil des Schwipsbogens Premiere – seit Donnerstagabend jedenfalls ist nicht nur Holger Blum überzeugt, dass die Sache mit den zweiten Teilen mitunter doch funktionieren kann. Und wie! 

 

Dauer-Pointen auf der Bühne

 

Das Publikum dürfte sich jedenfalls an den kommenden Abenden mit kräftigen Bauchschmerzen auf den Heimweg machen. Was nicht am gelungenen Weihnachtsmenü der Biertheater-Küche mit Gans und Rotkohl liegt, sondern am treffsicheren Dauer-Pointenfeuer auf der Bühne. Wobei es eigentlich eine zutiefst traurige Weihnachtsgeschichte ist, die Holger Blum da erzählt. Eine Geschichte, die er in einem Altenheim angesiedelt hat. Dort kämpfen sich jede Menge liebenswert-skurriler Senioren erfolgreich durch die Wehwehchen des Rentner-Alltags – und auch dieses Jahr kommen die Kinder und Enkel Weihnachten nicht zu Besuch. Dafür aber eine neue Mitbewohnerin und eine neue Heimleiterin. Diese neue Chefin, Frau Wolf (herrlich furchtbar Hans-Jörg Hombsch), ist dabei der Meinung, dass sich Senioren nicht nur kindisch benehmen, sondern auch wie Kinder gegängelt werden müssen. Striktes Alkoholverbot, Zwangs-Weihnachts-Basteln und strenge Nachtruhezeiten… Und zwischen den Fronten die verständnisvolle Krankenschwester Maria (fröhlich-frisch Norma Fehre), die den alten Leutchen ihre vermeintlichen Macken wohlwollend durchgehen lässt – aber die eine oder andere Sorge mit ihrem Ehemann hat. „Aber Du kannst nicht alle Männer töten...“, gibt ihr dann die frisch eingezogene Heimbewohnerin Inge Borg (wunderbar boshaft Jens Albrecht) mit auf den Weg. Dass die Zuschauer trotz dieser im Grunde wenig fröhlichen Story dennoch kaum Lufthol-Pausen zwischen den Lachern haben, ist die große Stärke dieses Weihnachtsstücks. Der erhobene Zeigefinger bleibt draußen in den Fernseh-Talk-Shows – hier funktioniert das Nachdenken über den tiefsinnigen Humor. Mit wunderbaren Anspielungen. So sitzt die strenge Heimleiterin beispielsweise am Klavier und spielt Melodien aus der „Walküre“ des streng-deutschen Komponisten Wagners… Grandios auch das an ein alters-schrulliges Ehepaar erinnernde Rentner-Duo Küttner (grandios Thomas Rauch) und Krüger (herrlich tattrig Holger Blum), das sich bitterböse befrotzelt, aber eigentlich nicht ohne den anderen könne. Und nicht zuletzt lohnt sich diesmal auch ganz besonders ein Blick aufs Bühnenbild. Auch hier sind bitterböse Details zu finden. Denn die auf den ersten Blick idyllisch verschneite Landschaft hinter den auf den zweiten Blick vergitterten Altenheimfenstern entpuppt sich beim dritten Blick gar als Aussicht auf einen verschneiten Friedhof … Die Idee zu diesen Details ist dabei ein Gemeinschaftswerk von Regisseur Uli Schwarz und Holger Blum, der im übrigen zu Wochenbeginn auch gleich noch mit dem Bügeleisen seiner Frau anrückte, um die Vorhänge auf der Bühne zu bügeln. Zweieinhalb Stunden hat er gebraucht, verriet er bei der Premierenfeier. Seine Frau, fügte er gleich grinsend an, müsse davon aber besser nichts erfahren. „Nicht, dass sie das auf komische Gedanken bringt…“ 

 

Pool-Nudel-Tanz der Rentner

 

Wirklich furios ist aber in jedem Fall die Idee, auf die Bühne ein Schwimmbad „zu zaubern“. Und was für eine Szene, wenn die rüstigen Rentner dann schwimmend zum Pool-Nudel-Tanz bitten und ein Lied für die Liebe singen… Dieses Weihnachts-Stück ist wirklich gaaaaanz großes Kino im Theater! Mit wunderbaren Figuren! Wobei jede Figur den Akteuren ausreichend Platz gewährt, ihrem komödiantischen Affen Zucker geben zu können. Und das ohne dass die Gefahr besteht, sich gegenseitig in Sachen Gag-Frequenz übertreffen zu wollen. 

 

Wobei es wohl vor allem der Abend von Thomas Böttcher ist. Die Radio-Ulknudel ist ja längst für ihr Bühnen-Talent bekannt – aber als liebevoll-schwuler Rentner Mrotzek, der sich auch noch für Elvis Presley hält, muss man ihn einfach unbedingt erlebt haben! Und Thomas Böttcher zeigt auch, dass er durchaus Talent zum Singen hat. Und Stehvermögen. Denn nach der Premiere ging’s zurück nach Leipzig, wo er jeden Morgen gegen vier Uhr aus den Federn und ins Studio von Radio R.S.A muss. Bis Ende Dezember wird er nun zum Berufs-Pendler… 

 

Ohne, an dieser Stelle schon zu viel vorweg zu nehmen: natürlich wird passend zu Weihnachten am Ende irgendwie alles gut. Dieses Stück sollte man sich in der Vorweihnachtszeit jedenfalls wirklich schenken – und zwar im wortwörtlichen Sinne!

JENS FRITZSCHE

 

 

Freitag, 08. Mai

Mit „Inge Borg – zur Kasse Patient“ wird das Biertheater fast schon zur Kabarettbühne

So charmant kann bitterböse sein.

Die Zeit, die man in Wartezimmern verbringt, reicht aus, um selber Medizin zu studieren. Solche Sätze kann natürlich nur jemand sagen, der eine Menge Zeit in Wartezimmern verbringt. Inge Borg tut das. Zum einen, weil ältere Damen wie sie, ihren Arzt sowieso häufiger sehen als die nicht mehr ganz so regelmäßig zu Besuch kommenden Kinder – und zum anderen, weil Inge Borg auch ein bisschen verliebt ist, in den „schmucken Herrn Doktor…“, wie sie verklärt lächelnd zugibt. Und so sitzt sie nun also mindestens einmal pro Woche im Wartezimmer – und wartet. Und philosophiert. Und wie sie das tut!

Eine grandiose Idee für einen Theaterabend, der Donnerstagabend im Radeberger Biertheater Premiere feierte. Noch dazu, wenn es einen Schauspieler wie Biertheater-Akteur Jens Albrecht gibt, der so wunderbar liebevoll in die Rolle von Inge Borg schlüpft. Und der eine taffe Seniorin mimt, die durchaus boshafte Spitzen in einer unglaublich freundlichen Art über die Bühnenkante schleudert – dass ihr niemand wirklich böse sein kann. Und die in jedem Satz mehr liebenswerte Lebensweisheit versteckt, als so mancher ausufernde Romanschreiber… Hier ist Autor Holger Blum – ja bestens bekannt als Schauspieler und Schreiber im Biertheater – ein wirklich großer Wurf gelungen. Wobei das Ganze durchaus ein Wagnis war, denn so politisch ging es auf der Biertheaterbühne wohl noch nie zu. Aber natürlich ist es kein bierernster Abend geworden – aber einer, bei dem mitunter das Lachen doch sprichwörtlich im Halse steckenbleibt. Besonders dann, wenn Inge Borg erzählt, dass es wirklich schön ist im Altersheim – und dann bitter anfügt, „sagt meine Tochter…“

Wobei dieser Abend neben Hauptakteur Jens Albrecht auch von Thomas Rauch lebt. Er, ja auch seit Jahren im Biertheater zu erleben, brachte sich dabei nicht nur als Regisseur ein, sondern ist zudem als genial seniler Senior Herr Küttner, frauenheldischer Arzt und aufgetakelte Sprechstundenhilfe zu erleben. Und kommt dabei nie in Versuchung, der Inge die Schau zu stehlen. Hier passt wirklich alles!

Zu erleben ist das Stück „Inge Borg – zur Kasse Patient“ noch am heutigen Sonnabend 15 und 20 Uhr im Biertheater und dann wieder in der kommenden Saison.

Jens Fritzsche

Freitag, 12. Oktober 2018

Ein Tipp für Silvester 🎉🎉🎉

Freitag, 14. September 2018

m.sz-online.de

Im neuen Stück des Biertheaters Radeberg „Malzau, deine Kursachsen“ zieht die Truppe um Holger Blum und Hans-Jörg Hombsch alle Register. Sogar Anspielungen zu bekannten Filmen gibt es.

Geteilter Link:
http://m.sz-online.de/nachrichten/wechsel-in-die-wellnessbranche-4014354.html

Donnerstag, 13. September 2018

diesmal sogar mobil 🚗🚗🚗

Positive Zahlen aus dem Radeberger Biertheater - LAUSITZWELLE
Das Radeberger Biertheater konnte in der vergangenen Spielzeit den 500-tausendsten Besucher begrüßen. Das vermeldete Geschäftsführer Jens Richter am Dienstag...

Freitag, 7. September 2018

youtube.com

Donnerstag, 15. Februar

DAS EVENT zum FRAUENTAG, Mittwoch 07.03.18 & Donnerstag, 08.03.18 jeweils 20.00 Uhr!!!!

 Bühnenstück:
"Aber bitte mit Sahne-wenn´s quietscht fehlt Fett" JETZT KARTEN SICHERN !!!!!!!!

 

Dienstag, 27. September

Feuerwehr-Einsatz im Biertheater

Der neue Schwank wartet mit jeder Menge Neuerungen auf. Und wird hitverdächtig.

 

Die echte Feuerwehr musste bisher zum Glück noch nie im Biertheater anrücken. Aber 2003 wäre es um ein Haar passiert. Damals hatte bei einer Vorstellung im Februar eine im Stück verwendete Wunderkerze eine Gardine der Bühnendekoration in Brand gesteckt, was von den Akteuren zunächst unbemerkt geblieben war. Aber zum Glück hinter der Bühne. Von dort eilte dann der Holländer Bart Liedenbaum – der in den ersten Biertheater-Jahren zum Ensemble gehörte – auf die Bühne und löschte. Passenderweise mit einem Schwapp Radeberger Pilsner.

Nun, 13 Jahre später, rückt die Feuerwehr tatsächlich an. Und das quasi jeden Abend. Denn im neuen Stück „Malzau läuft heiß“ dreht sich alles um die Feuerwehr. Um die des Biertheater-Dörfchens Malzau. Die wird nämlich 145 – und das soll selbstverständlich gefeiert werden. Aber die freiwilligen Löscher dürfen nicht. Sagt zumindest die strenge Bürgermeisterin. Denn eine Feier ist ja irgendwie stets mit Bierkonsum verbunden – und das mag die regierige Dame nicht. Aber Feuerwehrchef „Backe“ hat vorgebaut. Heimlich. Und zwar so heimlich, dass selbst seine Feuerwehr-Kameraden nichts davon mitbekommen haben. Allerdings macht sich „Backe“ ausgerechnet jetzt auf Urlaubsreise mit seiner Frau Renate. Erstmals seit 30 Jahren. 

Pfiffiger Politiker

Dass damit die Malzauer Feuerwehr nun sozusagen ohne Oberhaupt ist, nutzt Bürgermeisterin Gisela als pfiffige Politikerin natürlich aus – und krönt sich wie einst Napoleon kurzerhand selbst. Zwar nicht zum Kaiser, aber immerhin zum Feuerwehrchef. Doch keine Bange, natürlich wird am Ende doch noch gefeiert. Und das mit den Radeberger Bierhähnen als Party-Höhepunkt. Und die rocken die Bude so richtig! Bis dahin aber gibt es jede Menge Verstrickungen, Verschwörungstheorien –  und vor allem eine Menge augenzwinkernder Anspielungen aufs Thema Feuerwehr. Wobei Autor Thomas Rauch zu Recht eine Menge Hochachtung für den ehrenamtlichen Einsatz der freiwilligen Feuerwehren in die Dialoge hineingeschrieben hat! 

Aber natürlich wurde vor der Premiere Donnerstagabend an den ausverkauften Tischen im Kaiserhof vor allem darüber getuschelt, wie denn wohl der Malzau-Abend erstmals ohne Stamm-Autor und Hauptdarsteller Peter Flache funktionieren würde. Flache – der hier ja traditionell den „Backe“ spielt – hatte sich die Figuren und das Dörfchen Malzau bekanntlich vor 15 Jahren ausgedacht und nimmt nun eine einjährige Auszeit. Aber Malzau ohne „Backe“? Nun gut, so ganz ohne stimmt ja nun auch wieder nicht. Denn „Backe“ ist trotz Abwesenheit letztlich doch irgendwie präsent. Schließlich schreibt er Urlaubskarten aus Freienhufen und Großräschen. Und doch: Weil er seinen langjährigen Freund Harry – wie immer herrlich liebenswürdig doof gespielt von Holger Blum – nun im bisher gemeinsam gekämpften Kampf gegen Bierverbot und eheliche Unterdrückung schmählich allein lässt, sucht sich Harry neue Verbündete. In der Feuerwehr. 

Witzige Duette

Flache-Fans werden sicher anfangs die geliebten Kabbeleien zwischen „Backe“ und Harry vermissen, aber finden in dieser neuen Malzau-Folge auch schnell andere witzige Duette. Vor allem werden sie „die“ Neue ins Herz schließen: Angelika Himmel, Partnervermittlerin und „Frauen-Spielzeug“-Verkäuferin aus Berlin. Grandios großstädtisch herablassend gespielt von Neuzugang Peter Splitt. Der spürbar bühnenerfahrene Dresdner bringt eine Figur auf die Bühne, mit der die Biertheater-Fans noch viel Freude haben werden. Und die nicht nur frischen Großstadtwind ins beschauliche Malzau bläst, sondern in den kommenden Jahren gemeinsam mit Bürgermeisterin Gisela – seit Jahren wunderbar energisch männerhassliebend gespielt von Hans-Jörg Hombsch – und „Backe“-Frau Renate zu einem furiosen Frauen-Trio gegen Malzaus Männerwelt zusammenwachsen wird.

Dass auch Renate aus Krankheitsgründen kurzfristig durch Gabi Köckritz ersetzt werden musste, die aber keine Kopie spielt, sondern erfrischend keck eine ganz eigene Note einbringt, wurde von den Premieren-Zuschauern hörbar begeistert beklatscht. Und richtig ist auch die Entscheidung, für die Peter-Flache-Auszeit nicht einfach einen anderen Akteur in die Rolle von „Backe“ zu quetschen! 

So musikalisch wie noch nie

Viel Neues also in Malzau. Auch das Bühnenbild. Denn erstmals spielt der Malzau-Schwank nicht in „Backes“ Wohnstube, sondern bei der Feuerwehr. Und so musikalisch wie diesmal, waren die Malzau-Geschichten auch noch nie. Eine super Idee, die einzelnen Szenen mit textlich passenden Schlager-Schnipseln abzuschließen. Und was für ein Auftritt, wenn Hans-Jörg Hombsch als Gisela beim Blumengießen den electra-Hit „Das kommt, weil Deine Seele brennt“ ins Publikum schmettert! 

Gewürzt wird der Abend mit urkomischen Regie-Einfällen von Ulrich Schwarz. Wenn er die Malzauer Wehr in Zeitlupe zum Einsatz ausrücken lässt – oder Jens Albrecht als Grohmann-Siggi zackig in NVA-Grundwehrdienst-Befehlsbrüllerei-Manier ans Feuerwehr-Telefon schickt. Wie sagte Ulrich Schwarz schließlich bei der Pressekonferenz vorm Biertheaterstart grinsend: „Es reicht, zu ahnen, was gerufen wird.“ Und Thomas Rauch, erstmals Akteur und Autor in Personalunion, ist der nicht leichte Spagat gelungen zwischen Altbewährtem und neuer Tapete. 

Text: jens Fritzsche Foto: Torsten Eckert

Donnerstag, 02. Juni

Unsere Telefonleitungen glühen, die Nachfrage ist riesengroß.

Aufgrund der großen Nachfrage glühen unsere Telefonleitungen und wir haben eine enorme Frequenz an Onlinebestellungen und E-Mails. Wir bemühen uns sehr, diese schnellstmöglich zu aktualisieren. Trotzdem kann es zu Wartezeiten bzw. zu Differenzen zwischen dem Onlineangebot und den tatsächlich vorhandenen Plätzen kommen. ... Wir bitten daher um Verständnis, wenn es mal zu längeren Wartezeiten kommt. Es ist einfach Wahnsinn und wir sagen ganz herzlich Danke, für die enorme Nachfrage. Die Biertheater-Fans sind einfach die Treusten. Danke, Danke, Danke

Sonntag, 27. September

Temporeiches Biertheater

Im neuen Schwank „Malzau im Rausch“ wird die Bühne kurzzeitig sogar zur Zirkus-Manege. Nicht nur deshalb ein grandioser Abend!

 

Dass er als ehemaliger Profi-Handballer ein durchaus sportlicher Typ ist, dürfte den Biertheater-Besuchern schon in den vorangegangenen Spielzeiten nicht entgangen sein. Beim ThSV Eisenach hat Biertheater-Schauspieler Thomas Rauch nämlich vor einigen Jahren Handball gespielt, und das sogar in der ersten Liga. „Ein Spiel zwar nur, aber immerhin“, verriet er jüngst mal.

 

Und im neuen Biertheater-Stück „Malzau im Rausch“, das Donnerstagabend seine begeisternde Premiere feierte, muss Thomas Rauch nun nicht nur seine Fitness kräftig unter Beweis stellen – sondern auch gleich noch sein artistisches Können. In einer zirkusreifen Reifen-Nummer nämlich. Dafür hat er extra „Unterricht“ genommen. Im Zirkus Tasifan in Weimar nämlich. Und auch das hat mit seinen thüringischen Wurzeln zu tun – denn Thomas Rauch stammt aus einer echten Theaterfamilie, seine Eltern sind Schauspieler am Staatstheater in Weimar und dort war auch Thomas Rauch schon als Kind ab und an in einigen Stücken zu erleben gewesen…

 

Mit seiner Zirkusnummer muss er im neuen Schwank aus der Feder von Biertheater-Autor und Hauptdarsteller Peter Flache zwei Damen bezirzen. Zumindest eine von ihnen soll nämlich zur Schönheits-OP. Und dafür muss geworben werden – wofür Thomas Rauch als Mathias im Auftrag der Schönheitsklinik zuständig ist. Und das im Übrigen mit einem wunderbar tschechischen Akzent, den er sich vor Jahren „draufgedrückt“ hat, in dem er nächtelang alte DDR-Platten mit den Dialogen von Spejbl & Hurvinek hörte –  den legendären tschechischen Marionetten.

 

Wortspiele mit Leichtigkeit

 

Rund ums Thema Schönheits-OP hat Autor Peter Flache mit „Malzau im Rausch“ jedenfalls ein gewohnt pointenreiches Stück gestrickt, das sich mit der Frage beschäftigt: Was ist eigentlich noch echt? Der deutsche Gartenzwerg von Nachbar „Grohmann Siggi“ beispielsweise kommt ja aus China, während der chinesische Wok in der Küche von Hauptheld Backental aus dem erzgebirgischen Schmiedeberg stammt. Und überhaupt ist ja heutzutage scheinbar nichts mehr, wie es scheint – und der Scheine wegen lassen wir uns an der Schein-Bar scheinbar auch längst eine ganze Menge einschenken. Aber sind all die Äußerlichkeiten wirklich so wichtig? Für „Backe“ Backental (Peter Flache) und seinen Kumpel Harry (Holger Blum) zählen ohnehin nur innere Werte. Deshalb sind sie auch am Liebsten im Wohnzimmer. Was allerdings auch damit zusammenhängen dürfte, dass „Backe“ mal wieder eine seiner bekannten Bier-Maschinen erfunden hat, von denen die Frauen der beiden natürlich nichts wissen dürfen. Wobei die beiden Damen sowieso im Moment nur eines im Kopf haben: Schönheit nämlich. Denn die ist vergänglich. Aber eben auch auffrischbar, lockt jedenfalls die neu eröffnete Schönheits-Klinik im Nachbarort …

 

Peter Flache hat eine temporeiche Komödie erdacht, die voller tiefsinniger Pointen rund um die durchaus ernst gemeinte Frage nach der Ehrlichkeit in unserer Gesellschaft steckt. Aber wer die Satire Peter Flaches kennt, weiß natürlich, dass seine Ernsthaftigkeit nie oberlehrerhaft bierernst daherkommt. Das ist ihm auch in seinem mittlerweile 14. Biertheater-Schwank um die Familie Backental im fiktiven Biertheater-Dörfchen Malzau gelungen. Das Premieren-Publikum amüsierte sich bestens. Auch, weil Peter Flache sich als ideenreicher Regisseur zeigte. Wirklich wunderbar, wie er auf der Bühne beispielsweise die Tage vergehen lässt, in dem er regelmäßig an den Abreiß-Kalender geht und dann mit – scheinbar – wortspielender Leichtigkeit verfasste Kurzgedichte als Kalendersprüche rezitiert. Urkomisch auch die Idee, den offenbar weit verbreiteten (ehe)weiblichen Umräum-Trieb in den heimischen vier Wänden zu persiflieren, indem zwar tatsächlich alles umgestellt wird, letztlich aber doch … oder wie würde „Backe“ an dieser Stelle vielleicht sagen: „Das musste gesehen ham‘, sonst globstes ni!“ Genau!

 

Aber wer’s sehen will, muss sich sputen. Denn auch wenn die Saison mit dieser Premiere erst begonnen hat, gut zwei Drittel der Karten sind bereits vergriffen.

 

Von Jens Fritzsche (SZ vom 26.09.2015), Foto: Thorsten Eckert

Sonntag, 19. April

Ovationen für Blumi’s SOLO & Co

Er hat es gewagt. Und er hat gewonnen, getreu einem alten Sprichwort „Wer wagt gewinnt“. Am Sonntag ging Blumi’s erstes Solostück über die Bühne des Radeberger Biertheaters. Es war vom Feinsten und erweist sich tatsächlich als ein neuer Farbtupfer in der komödiantischen Landschaft.

„Nieten in Nadelstreifen“, so überschrieb Holger Blum sein erstes Solostück. Ich fand zwar keine „Nieten“ vor und außerdem legte Blumi bereits nach den ersten zwei Liedern sein Nadelstreifen-Jackett ab, da waren die Nadelstreifen auch weg. Dafür zeigte Blumi, dass er ein Erzkomödiant ist. Ob die Szenen einer Ehe oder seine unverwechselbare Plauderei, wo er schon als Bühnenfuchs genau weiß, hier springt sein Publikum an. Doch die allerbeste Entdeckung des Programms war das Zusammenspiel mit Co. – Denn Blumi – als ein Teil der Bierhähne – schnappte sich für sein Solo diesmal als Compagnon Andreas „Goldi“ Goldmann, den Erzmusikanten. Was Beide auf die Bühne musikalisch zauberten, war herzerfrischend. Goldi’s Sound und Gesang steuerte zum Erfolg der Premiere bei.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Es ist wieder soweit - die Mädels treffen sich bei Prosecco und Pizza - seid dabei und erlebt einen unvergesslichen Abend
RESTKARTEN für 05.10.18 20 Uhr und für 06.10.18 15 & 20 Uhr unter http://www.biertheater.de | info@ticketservice-radeberg.de oder 03528 / 487070

Donnerstag, 13. September 2018

Es ist geschafft Premiere ist super gelaufen ...

Donnerstag, 13. September 2018

Der Vorhang ist auf - es geht los....

Dienstag, 4. September 2018

sz-online.de

Das Radeberger Biertheater hat seine Stücke für diese Saison vorgestellt. Am 13. September hat „Malzau, deine Kursachsen“ Premiere.

Geteilter Link:
http://www.sz-online.de/nachrichten/grosse-plaene-mit-dem-fichtensumpf-4007487.html

Freitag, 12. Mai

Am Montag den 15. Mai startet der Vorverkauf für die neue Saison.

Das lässt aufhorchen: Mit Schauspielerin Suzanne Kockat wird demnächst sogar ein Star aus der Dauerbrenner-Fernseh-Serie „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ auf der Biertheaterbühne in Radeberg stehen. Ab Februar 2018 nämlich, dann wird hier das neue Stück „Gute Ex – schlechte Ex“ Premiere feiern, das Biertheater-Hauptakteur und Autor Holger „Blumi“ Blum derzeit schreibt. 

Nur einer von vielen spannenden Ausblicken, die Biertheater-Chef Jens Richter gestern Vormittag beim Pressefrühstück verriet. Denn auch, wenn die aktuelle Saison noch bis Ende Juni läuft – schon am Montag startet der Vorverkauf für die nächste Spielzeit. „Früher als sonst, aber die Nachfragen waren einfach so intensiv“, freut er sich über das riesige Interesse am Biertheater. Was sich im Übrigen auch wieder in der aktuellen Spielzeit zeigt: Wenn am 24. Juni der letzte Vorhang für die Saison 2016/17 im schmucken Saal fallen wird, hatten immerhin rund 45 000 Besucher ihren Spaß. 

Enorme Auslastung

„Damit liegen wir erneut bei einer Auslastung von enormen 98 Prozent“, sagt Jens Richter begeistert. Deshalb wird sich das Biertheater in der nächsten Saison „trauen“ mit dann insgesamt 168 Vorstellungen so viele Veranstaltungen auf den Spielplan zu setzen, wie in der nun schon 15-jährigen Biertheater-Geschichte noch nie. Drei Premieren sind geplant, insgesamt werden dann fünf Eigenproduktionen laufen. Das neue Hauptstück „Malzau braut sich“ aus der Feder von Biertheater-Akteur Thomas Rauch wird dabei sogar einen spannenden Blick in die sächsische Geschichte bieten. Denn jüngst machten schon mal die Fotos für die neuen Plakate die Runde; auf denen ist Holger Blum in Manier des Goldenen Reiters in Dresden zu sehen. Man darf also durchaus gespannt sein … 

Die Auszeit von Biertheater-Urgestein und langjährigem Haupt-Autor Peter Flache ist zumindest „ein bisschen vorbei“. Im neuen Malzau-Stück wird er zwar erneut nicht mit auf der Bühne stehen, „aber wir haben uns in einem Café in der Dresdner Neustadt getroffen und lange über das Stück gesprochen und er hat auch viele Ideen eingebracht“, verrät Thomas Rauch. Zudem wird Peter Flache auch wieder mit seinem Stück „Laubenpieper“ gemeinsam mit Radio-Ulknudel Thomas Böttcher im Biertheater zu erleben sein; sowie mit drei Solo-Stücken. „Er ist also wieder präsent“, freut sich der künstlerische Leiter des Theaters, Peter Siebecke. Und hat durchaus Verständnis: „Wenn man so viele Jahre auf der Bühne steht und so viele Stücke geschrieben hat, kann es schon passieren, dass man mal eine solche Auszeit braucht, um wieder neuen Schwung zu holen!“ 

Nachwuchs herangewachsen

Wobei Peter Siebecke auch zufrieden beobachtet, „dass in den vergangenen Jahren der Nachwuchs an den gestandenen Leuten gewachsen ist und sich nun selbstbewusst einbringt“, sagt er mit Blick auf Thomas Rauch, der ja schon in dieser Spielzeit den Malzau-Schwank verfasst hatte. Wie Peter Siebecke überhaupt ins Schwärmen kommt, wenn er von „diesem verschworenen Team“ spricht. So war ja 14 Tage vor der Malzau-Premiere im vergangenen September Schauspielerin Angie Zschaler ausgefallen; Gaby Köckritz sprang in die Bresche. „Überhaupt mussten wir keine Vorstellung absagen, obwohl Thomas Böttcher und jüngst auch Hans-Jörg Hombsch kurzzeitig ausgefallen waren.“ Andere Kollegen sprangen mit ihren Stücken ein. „Wir können also optimistisch in die nächste Spielzeit gehen“, sagt er. 

Und in der wird der nächste Rekord geknackt. Bisher sind seit Beginn im Jahr 2002 exakt 469 189 Besucher ins Biertheater gekommen. „Wir erwarten also den 500 000. Besucher“, verrät Jens Richter. 

Vorverkaufsstart für die neue Biertheater-Saison: Montag, 10 Uhr im Ticketservice an der Hauptstraße. Ab 1. Juni dann auch online. www.biertheater.de

Text: Jens Fritzsche/ Foto: Thorsten Eckert

Freitag, 16. September

Überraschung im Biertheater

Der langjährige Hauptakteur Peter Flache pausiert. Aber auf der Radeberger Bühne wird es trotzdem richtig brennen.

Die Überraschung kommt im Nebensatz. Beim Pressefrühstück zum Start in die neue Biertheater-Saison – die mittlerweile 15. – stellt Geschäftsführer Jens Richter einen Neuen vor: Schauspieler Peter Splitt wird ab kommender Woche im neuen Biertheater-Schwank „Malzau läuft heiß“ zu erleben sein. Also einer mehr auf der Bühne? Nein, denn der langjährige Hauptakteur und Autor Peter Flache, wird eine Saison lang pausieren, so Jens Richter. Eine Überraschung, das weiß auch der Biertheater-Chef. „Aber er kommt ja wieder“, sagt er dann. Und stellt klar, dass auch die neue Saison nicht ohne Flache laufen wird: im bereits aus der Vorsaison bekannten – und gefragten – Zwei-Mann-Stück „Laubenpieper“ wird er regelmäßig mit Radio-Ulknudel Thomas Böttcher zu erleben sein. 

Peter Splitt ist jedenfalls hörbar begeistert von der neuen Aufgabe. Und das Biertheater konnte mit ihm einen gestandenen und studierten Schauspieler gewinnen, der bis 1992 am Theater Junge Generation in Dresden war, dann zwölf Jahre lang als „Morning Man“ bei einem bayerischen Radiosender arbeitete und seit einiger Zeit wieder in Dresden zurück ist. 

Und Splitt muss gleich mal in Frauenkleider schlüpfen und eine Dame namens Angelika Himmel mimen. „Denn wir spielen hier unsere Frauen selbst“, stellen die Biertheater-Männer klar. Immerhin begeistert bekanntlich auch Biertheater-Akteur Hans-Jörg Hombsch seit Jahren mit seiner bitterbösen Paraderolle, der Bürgermeisterin Gisela, im regelmäßig ausverkauften Theatersaal. Die Auslastung lag in der vergangenen Saison übrigens bei schier unglaublichen 98,2 Prozent. „Die Hundert erreichen wir leider nie, weil ja beim Verkauf immer mal ein paar Einzel-Plätze frei bleiben, die dann nur schwer zu verkaufen sind“, verrät Richter. Und auch die neue Saison dürfte der alten nicht nachstehen. Seit Mai läuft der Vorverkauf; „und wir haben mit 24 500 Tickets schon fast 60 Prozent der Plätze verkauft“, schwärmt der Geschäftsführer. Und weiß, welche Verantwortung das Biertheater-Team hat. Denn die Käufer wissen ja nicht, was mit den neuen Stücken auf sie zukommt. 

 

Viele Fachbegriffe

 

Aber Akteur Thomas Rauch kann beruhigen. Er hat für Peter Flache diesmal die Rolle des Stückeschreibers übernommen – und ist überzeugt, „dass die Leute richtig Spaß haben werden“. Damit das klappt, haben Thomas Rauch und seine Kollegen eine Fremdsprache lernen müssen: Feuerwehr-Deutsch. Denn wie der Stück-Name „Malzau läuft heiß“ schon andeutet: Es geht hitzig zu und es muss gelöscht werden. Noch dazu feiert die Feuerwehr im Biertheater-Örtchen Malzau ihr 145. Jubiläum. Wie übrigens auch die Radeberger Wehr im wirklichen Leben. Und so hat es diesmal eine funkensprühende Zusammenarbeit zwischen der Theater-Feuerwehr und der „Richtigen“ gegeben. „Die haben uns mit Technik und Sachen ausgestattet, das war der Wahnsinn“, ist Biertheater-Hauptdarsteller Holger Blum noch immer perplex. „Die sind mit einem Feuerwehr-Fahrzeug vorgefahren und haben ausgepackt“, beschreibt er. 

 

Kurzfristige Umbesetzung

 

Und von Radebergs Feuerwehrchef Frank Höhme gab’s den wohl wichtigsten Tipp überhaupt: „Eine Feuerwehr ist ohne eigenen Wimpel keine Feuerwehr!“ Also hat auch Malzaus Wehr einen. Nicht der einzige wichtige Tipp übrigens. „Denn die Feuerwehrsprache besteht ja aus einer Menge Fachbegriffen, die einfach sitzen müssen“, weiß Autor Thomas Rauch. Und weil sich schon etliche Feuerwehren angemeldet haben, die das Stück unbedingt sehen wollen, „muss alles stimmen“. Und es stimmt auch, hat zumindest Radebergs Feuerwehrchef Frank Höhme bei den Proben attestiert.

Zum Dank darf er übrigens bei der Generalprobe eine kurze Gastrolle übernehmen. Sicher zur Begeisterung seiner Kameraden, denn die Radeberger Wehr wird vollzählig antreten. Das haben ihnen die Biertheater-Leute als Dankeschön spendiert. Und sie – wie auch alle anderen Biertheaterfans –  werden diesmal ein musikalischeres Stück als sonst erleben, verrät Peter Siebecke, der künstlerische Leiter. Akteur und „Haus-und-Hof-Komponist“ Hans-Jörg Hombsch, „hat für klasse Musik gesorgt“, schwärmt er. Eine ungewollte Überraschung wird es zur Premiere aber auch noch geben, macht Geschäftsführer Jens Richter klar: „Unsere langjährige Akteurin Angela Zschaler kann aus gesundheitlichen Gründen bis auf weiteres nicht dabei sein.“ Ihre Rolle wird kurzfristig Gaby Köckritz übernehmen, die schon im Stück „Mein Mann ist mein Problem“ zu erleben ist, das in der Saison ebenfalls regelmäßig läuft. Eine Menge Neues also, in der neuen Biertheatersaison.

 

Text: Jens Fritzsche
Foto: Thorsten Eckert

Montag, 30. Mai

Der Vorverkauf für unsere 15. Spielzeit hat begonnen

Für Dynamo-Karten, sagt er, würde er sich nicht so lange anstellen. Und das nicht nur, weil er mit Nachnamen Aue heißt. Roland Aue aus Radeberg ist nämlich kein Fußball-Fan. Aber Fan des Radeberger Biertheaters. Und weil nun der Vorverkauf für die ab September anstehende 15. Spielzeit des Theaters startete, stand er an. Zweieinhalb Stunden bevor der Ticketservice an der Hauptstraße seine Tür öffnete, war Roland Aue da. „Das mache ich immer so, weil ich immer zur Premiere am ersten Tisch ganz vorn sitzen möchte“, verrät er. Und die Schlange hinter ihm wuchs und wuchs. Was mittlerweile schon eine kleine Tradition beim Biertheater ist… 

Aber diesmal gab’s beim Anstehen eine Überraschung: Holger Blum, Hans-Jörg Hombsch und Thomas Rauch vom Biertheater-Team schauten vorbei, verteilten Kaffee –  und für Roland Aue gab’s als Ersten in der Schlange einen Strauß Blumen; samt Erinnerungs-Foto. „Bei Euch muss ich wenigstens nicht wie sonst auf Fotos den Bauch einziehen“, frotzelte er dann keck. 

Bis zum 13. Juni gibt’s die Tickets für die neue Saison mit dem neuen Schwank „Malzau läuft heiß“ nun ausschließlich im Vorverkauf im Ticketservice, ab 13. Juni dann auch im Internet und an allen anderen Vorverkaufsstellen. Text: Jens Fritzsche Foto Torsten Eckert

Dienstag, 15. September

Biermaschine in den Startlöchern

Der Ansturm auf das Biertheater ist ungebrochen. Kurz vorm Start der neuen Saison gibt es schon den ersten Verkaufsrekord. Auch, wenn es bei Pressekonferenzen im Biertheater durchaus witzig zugeht, diese Zahlen sind kein Gag ... „Aber fröhlich machen sie uns in jedem Fall“, sagt Jens Richter, als Kaiserhof-Chef auch Geschäftsführer des Radeberger Biertheaters. Und die angesprochenen Zahlen sind folgende: 42.000 Besucher stürmten das Biertheater in der vergangenen Saison, was bei 146 Veranstaltungen eine Auslastung von 98,9 Prozent ausmacht. Eine Zahl, von der nicht viele Theater in Deutschland überhaupt nur annähernd zu träumen wagen. „Es war also wieder eine sehr, sehr erfolgreiche Saison“, freut sich Jens Richter – und hofft, dass er diesen Satz auch nach der jetzt beginnenden 14. Spielzeit des Theaters im Kaiserhof-Saal wieder sagen kann.

 

Aber die Zeichen stehen nicht schlecht, dass die Fans die Treue halten. Seit 11. Mai läuft der Vorverkauf für die Saison, die am 24. September startet; „und wir haben bereits jetzt 21.000 Karten verkauft“, staunt Jens Richter. Denn das sind schon wieder leicht über 50 Prozent. „Und gerade für die Weihnachtszeit ist es längst so, dass wir für Firmen bereits einen Ordner angelegt haben, mit Wünschen für die übernächste Saison“, verrät der Biertheater-Chef.

 

Wieder eine lustige Sache

 

„Das alles macht uns natürlich sehr stolz – aber wir wissen auch um die Verantwortung“, gibt Jens Richter unumwunden zu. Immerhin kaufen die Besucher Karten für Stücke, die bisher noch niemand kennt. Außer die Künstler natürlich, die seit etlichen Wochen proben. „Wir sind eigentlich schon fast wieder überprobt“, kann sich Biertheater-Autor und Hauptdarsteller Peter Flache ein Grinsen nicht verkneifen. Er hat in den vergangenen Monaten den neuen Biertheater-Schwank um die Familie Backental im Biertheater-Örtchen Malzau geschrieben, „und ich denke, es ist wieder eine sehr lustige Sache geworden“, findet er. „Malzau im Rausch“, ist das Stück überschrieben, das zum Saisonstart Premiere feiern wird. Ursprünglich sollte es dabei um Drogen geben, „aber dann hatte es ein paar thematische Überschneidungen gegeben, was mir letztlich aber sehr entgegen kam“, verrät Flache. Gemeint ist das Stück „Mein Mann ist mein Problem“, das kurz vorm Ende der vergangenen Saison Premiere hatte. Das stammt aus der Feder von Biertheater-Schauspieler Holger Blum und auch da spielen Drogen eine Rolle. „Wir haben uns ja immer auch auf die Fahne geschrieben, uns auch aktueller Probleme anzunehmen – ohne das natürlich allzu vordergründig zu tun, wir sind ja eine Volksbühne“, erläutert Peter Flache. Und hat seine Idee nun umgearbeitet, „was dem Stück letztlich gut getan hat“, sagt er hintersinnig schmunzelnd –  denn eigentlich würde er wohl allzu gern viel mehr verraten, tut es aber nicht. Die Spannung muss ja erhalten werden, so kurz vorm Saisonstart. Also verrät er der neugierigen Presse an diesem Nachmittag im Biertheater nur so viel: „Es geht um Plagiate.“ Und das im engeren, wie im weiteren Sinne.

 

So wird ein Zollbeamter mitspielen, der ein Plagiats-Jäger ist. Aber es wird sich auch um Schönheits-Operationen drehen. „Was ja irgendwie auch ein Plagiat ist – man passt sich an, um anerkannt zu werden, aber man ist eigentlich nicht ehrlich“, beschreibt Peter Flache. Und schiebt vorsichtshalber hinterher: „Das hört sich jetzt sehr ernst an, wird aber lustig und es gibt wieder jede Menge Verwirrungen ...“

 

Musik von Hans-Jörg Hombsch

 

Und es wird richtig gute Musik geben, verrät der Autor schon mal. Die stammt vom „Haus- und Hofkomponisten des Biertheaters“, so Flache. Gemeint ist Hans-Jörg Hombsch. Der spielt ja bekanntlich seit Jahren in den Biertheaterstücken die herrische Malzauer Bürgermeisterin Gisela und ist Teil des Musik-Comedy-Duos Bierhähne. „Und wir haben uns ein paar sehr überraschende Musiken ausgedacht, die auch wirklich live zu erleben sind“, will sich Hans-Jörg Hombsch dann noch nicht allzu tief in die Notenblätter schauen lassen.

 

Ein kleines Geheimnis lüftet Peter Flache während des Pressegesprächs dann doch noch: Es wird auch diesmal eine der legendären Biermaschinen geben. „Auch die hat etwas mit Plagiaten zu tun“, sagt er. Wer mehr wissen will, fügt er schelmisch an, sollte sich eine Karte besorgen. Aber möglichst schnell. Denn wie erwähnt, über die Hälfte der Plätze ist schon weg ...

 

Von Jens Fritzsche (SZ vom 12.09.2015), Foto: Rene Plaul

Cavewoman

Montag, 12. November
CAVEWOMAN
Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners
Sex, Lügen & Lippenstifte! In dieser fulminanten Solo-Show rechnet CAVEWOMAN Heike mit den selbsternannten "Herren der Schöpfung" ab. Mal mit der groben Steinzeitkeule, mal mit den spitzen, perfekt gepflegten Nägeln einer modernen Höhlenfrau aber immer treffend und zum Brüllen komisch!

Doch keine Sorge: CAVEWOMAN ist kein feministischer Großangriff auf die gemeine Spezies Mann. Freuen Sie sich vielmehr auf einen vergnüglichen Blick auf das Zusammenleben zweier unterschiedlicher Wesen, die sich einen Planeten, eine Stadt und das Schlimmste: EINE WOHNUNG teilen müssen!

Hierzulande haben mehr als 500.000 Zuschauer in weit über 1.500 Shows und etwa 50 verschiedenen Spielorten das Stück gesehen.
Damit gehört CAVEWOMAN zu den erfolgreichsten One-Woman-Shows überhaupt und feiert zunehmend auch internationale Erfolge.
Freitag, 12. Oktober
Ein Tipp für Silvester 🎉🎉🎉
Mittwoch, 3. Oktober
Es ist wieder soweit - die Mädels treffen sich bei Prosecco und Pizza - seid dabei und erlebt einen unvergesslichen Abend
RESTKARTEN für 05.10.18 20 Uhr und für 06.10.18 15 & 20 Uhr unter http://www.biertheater.de | info@ticketservice-radeberg.de oder 03528 / 487070